First Look Produkttest – Schlafsack Nordisk Gormsson -20

first-look-produkttest-schlafsack-nordisk-gormsson-20-trainingsmarsch-warm-volumen-kunstfaser-temperatur-problem-grad-feuchtigkeit-waermeverlust-naesse-vorteil-nacht-durchschlafen-trocknet-rueckzugsortHeute geht es um einen vorläufigen ersten Eindruck meines relativ neuen Nordisk Gormsson -20. Ich muss sagen, dass ich überrascht bin. Bisher habe ich mich mit zwei 0815 Schlafsäcken übereinander mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Bei -6 Grad kann man sagen, dass ich bereits so doll gefrohren habe, dass ein erholsames Durchschlafen bereits nicht mehr möglich war.

Ich habe ja wie erwähnt, bisher immer zwei Schlafsäcke mitgeschleppt, daher dachte ich in meinem Wahn, dass ich Volumen einsparen müsste, wenn ich zwei auspacke und dafür einen Einpacke.
Pustekuchen, der enthaltene Vakuumkompressionssack reduziert das Volumen des Nordisk Gormsson -20 zwar sehr beachtlich, aber dennoch bläßt er sich wieder ein Stück weit auf, sodass er dann doch wieder ein beachtliches Volumen erreicht. Wenn möglich sollte man ihn dann also lieber auf das Gepäck schnallen statt in den Rucksack. Es sei denn, man hat kein Bock noch anderes Equipment mitzunehmen 😀

Wie bereits erwähnt, ist dies nur ein vorläufiger Bericht, da sein großer Test noch aussteht. Ich konnte allerdings bereits jetzt feststellen, dass er hält, was er verspricht. Zu mindest in dem Temperaturrahmen, den ich bisher testen konnte.
Der erste kleine Test war bei -6 Grad auf meinem Balkon in Verbindung mit Tarp und Hängematte. Ich musste abends den Nordisk Gormsson -20 von den Füßen her bis zur Mitte der Oberschenkel aufmachen, weil mir zu warm war 🙂 In der Nacht war es dann was anderes und ich habe den Reißverschluss dann geschlossen.

Der zweite Test war erst kürzlich bei einem unserer Trainingsmäsche bei anfangs eher warmen 0 Grad, später dann ca -4 Grad. Auch hier das selbe „Problem“, dass ich den Reißverschluss erst offen gelassen habe und später in der Nacht dann geschlossen habe. In dieser Nacht war es aber so Feuchtes Klima unter dem Tarp und dazu kam dann noch das natürliche Ausdünsten in der Nacht, dass morgens dann ein Feuchtigkeitsfilm auf dem Nordisk Gormsson -20 war. Ich habe aber dennoch kein bisschen gefrohren.

Ich bin mir auch sicher, dass hier der Vorteil zum tragen kommt, dass der Nordisk Gormsson -20 ausschließlich aus Kunstfasern besteht und somit sehr schnell trocknet bzw. Feuchtigkeit nach außen leitet und dadurch trotz leichter Nässe kein Wärmeverlust hat.
Das nachträgliche Verstauen ging in beiden Fällen super, wobei ich ihn zu Hause in einem Luftigen Sack unter dem Bett verstaue, dass die Fasern unkomprimiert bleiben und somit die Lebensdauer und Wärmedämmungseigenschaften nicht beeinträchtigt werden.

Meine bisherige Meinung ist aber, dass er Nordisk Gormsson -20 seinen Preis auf jeden Fall wert ist, wenn man einen warmen Schlafplatz auch bei niedrigen Temperaturen sucht. Grade auf längeren Touren in kalter Umgebung ist der Schlafsack oftmals der einzige warme Rückzugsort weit und breit, daher sollte man da nicht sparen. Meine Devise ist: Lieber bei zu warmem Wetter den Schlafsack offen lassen oder als Decke nutzen, als in kalten Nächten zu frieren. 🙂

Wie gesagt steht der ultimative Belastungstest steht erst ab 22.03.2014 an, denn dann startet meine lang ersehnte Berlin-Ostsee-Tour. Das gilt natürlich auch für alle anderen in letzter Zeit angeschafften Ausrüstungsgegenstände. Daher wird danach quasi eine kleine Flut von Artikeln und Berichten auf euch zukommen 😉

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