Jack Wolfskin Funktionsunterwäsche – Das T-Shirt im Produkttest

Heute möchte ich euch auf meiner Outdoor Blog Testecke mein Jack Wolfskin Funktions T-Shirt etwas näher bringen 🙂

Die Haupteigenschaft von Funktionswäsche ist es ja, Feuchtigkeit vom Körper weg und die Wärme am Körper zu halten. Dabei sollte sie auch noch möglichst leicht, bequem und schnell trocknend sein.jack-wolfskin-funktionsunterwaesche-das-t-shirt-im-produkttest-feuchtigkeit-outdoor-test-tour-rucksack-koerper-effektiv-transport-trocken-optik-flexibel-polyester-slim-fit Ein guter Sitz ist daher grade bei Funktionsunterwäsche unabdingbar, denn nichts behindert einen in der Wildnis mehr als zum Beispiel wunde Schultern, weil sie vom schweren Rucksack und schlechten Sitz der Unterwäsche aufgerieben sind. Daraus könnte eventuell eine unfreiwillige Pause in der Tour resultieren, weil man seinen Rucksack nicht mehr tragen kann. Ein weiteres Problem stellt das schnelle auskühlen in bewegungsärmeren Phasen in kühleren Gefilden dar! Wenn das T-Shirt erst mal durchgeschwitzt ist, dann kann das schon mal passieren und genau das soll von der Funktionswäsche verhindert werden. Nach Möglichkeit sollte es dann natürlich auch noch gut aussehen, denn auch in der Wildnis muss man nicht wie der letzte Lump rumlaufen, wenn es denn nicht unbedingt sein muss 😉

Für mich sind also vor allem folgende Kriterien ausschlaggebend für einen Kauf.
– Möglichst effektiv im Feuchtigkeitstransport
– Auch im feuchten Zustand weiterhin wärmend
– Gut sitzend
– Möglichst schnell trocknend
– Optik (eher nebensächlich)

Zu den Kriterien im Einzelnen.
Was den Feuchtigkeitstransport des Jack Wolfskin T-Shirts angeht, konnte es in der Tat echt punkten. Ich habe es jetzt Mehrfach auf meinen Trainingstouren ausprobiert und ich bin vollends zufrieden. Ich hatte am Oberkörper in allen Tests drei Schichten an. In erster das Jack Wolfskin Fuktionsshirt, in zweiter einen Fleecepullover und in letzter Schicht meine Jack Wolfskin Jacke, die allerdings schon ein paar Tage aufm Buckel hat und nicht mehr den vollen Funktionsumfang (evtl. verminderter Feuchtigkeitstransport) haben sollte. Bei meinen Pausen zwischendurch habe ich öfter mal den subjektiven Feuchtigkeitsgrad geprüft und es war immer so, dass die Haut eher trocken war, das T-Shirt war oberflächlich etwas klamm, der Fleecepullover war auf seiner Oberfläche feucht und auf meiner Jacke war deutlich ein Schweißabdruck zu erkennen.

Was Punkt zwei und drei angeht, das T-Shirt sitzt mir wie angegossen auf Grund der Stretch-Anteile im Poylestergewebe, aber es ist dennnoch lang genug, dass es mir bis übern Hintern reicht. Also kann man es also flexibel im Sommer sowohl allein tragen und in kälterer Jahreszeit auch ohne Probleme in die Hose stecken. Man sollte dabei auch nicht das Problem haben, dass die Nieren freiliegen und dem Körper dann zusätzliche Fläche zum auskühlen geboten wird. Kennt man ja von Omma früher… Kind… deine Nieren sind ja ganz frei, du holst dir noch den Tod. 😀

Poylester nimmt auf Grund seiner Beschaffenheit nur sehr wenig Feuchtigkeit auf und trocknet somit auch viel schneller als z.B. Baumwolle. Ausserdem ist in dem T-Shirt sicher auch Polyamid verarbeitet, was es zudem sehr reißfest, scheuerbeständig und zu guter letzt auch noch knitterarm macht 🙂

Zu der Optik ist ja nicht viel zu sagen, denn jeder mag einen anderen Schnitt und legt auf andere Sachen Wert. Aber ich finde, dass es durch den Slim-Fit schnitt und den Stretch-Anteil im Poylestergewebe wie schon erwähnt, nahezu perfekt sitzt und daher jedem im wahrsten Sinne des Wortes zu empfehlen ist. 😉

Als Resumé wäre zu sagen, dass mindestens ein gutes Funktionshirt für jeden Outdoorbegeisterten zur Grundausstattung gehört. Die Grammjäger unter uns haben bestimmt auch nicht viel zu meckern, da sie ja quasi nichts wiegen und eine der praktischsten und vielseitigsten Bekleidungsvarianten sind. Wer also noch keins hat… Dem sei eines ans Herz gelegt 😉

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