Schluss mit der Raucherei: Mein Weg zum Nichtraucher – Wie es final dazu kam

Wie es final dazu kam

Der heutige Tag startete wie so viele Andere in der Vergangenheit gestartet sind, nämlich… wer kennt als Raucher nicht das Morgenritual… Kaffee und ne Kippe, oder zwei, wenn man immer noch nich wach is. Frauchen hat sich in Ruhe im Bad ausgehfein gemacht und ich hab auf dem Balkon die Morgensonne, mein Kaffee und ein zwei Kippchen genossen. Bis hier hin hatte ich noch nicht damit gerechnet, dass das eine meiner letzten Kippen sein wird. Nun ja, geplant war, dass wir Shoppen im Sterncenter wollten und danach zur Schwägerin die Kinder hüten, da die beiden zum 40sten Geburtstag geladen sind.
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Gesagt getan, ab zum Sterncenter. Dort angekommen, war ich erst mal bedient, dass es so ätzend voll ist und wir haben uns einen Parkplatz gesucht. Auf dem Weg zwischen Center und zu Hause, hatte Frauchen ein Real-Prospekt in der Hand und zählte mir nach und nach die Sonderangebote auf. Auf dem Parkplatz angehalten verkündete ich, dass ich noch eine rauchen möchte und wir uns dann rein bewegen können, wozu es nicht kam. Ich wurde nämlich wieder mit einem traurigen Blick und einem „du brauchst das nicht um glücklich zu sein“ konfrontiert. Was willste da noch sagen wa? Ich hab das Thema dann für den Moment versucht totzuschweigen, was nicht funktionierte. Die nächste Aktion ging auch in die Buchse, als ich das Werbeblättchen von Real vor der Nase hatte und verkündete, dass Beck´s fürn 10er im Angebot ist, wurde der Blick nicht besser. Als ich dann noch auf den Maxicosi zeigte, bekam ich nur an Kopf… den Brauchen wa nich, weil ich grad eh keine Kinder mit dir machen werde, weil du ja noch rauchst. Bäm, Spiel, Satz und Sieg. Wo sie recht hat, hat sie recht wa 😐
Na ja, jedenfalls ging das dann so weit, dass sie sagte. Schmeiß den scheiß doch da vorn in den Müll, ich kauf es dir auch ab, dass du mir nich mit der Ausrede kommen kannst 😉 (gut isse, sie kennt mich^^)
Jedenfalls hab ich mir dann gedacht, ja klar warum eigentlich nicht?!? Man sträubt sich innerlich immer son bisschen vor dem finalen Moment, nach dem man dann keine mehr rauchen kann, weils ja die letzte Kippe gewesen sein sollte. Aber ich habe dann mit ihr abgesprochen, dass ich noch eine Allerletzte mit ihr zusammen rauche und ich ihr dann mein ganzes Equipment zur Verwahrung aushändige, da noch so viel übrig ist, dass ich es gerne verschenken würde, an irgendeinen meiner Jungs.
Gesagt getan, die letzte Kippe genossen, alles ausgepackt und dann ab rein ins Sterni. Da es mittlerweile schon relativ spät war, wollten wir uns Futter beim Cheinieees Fuutmaahn holen und danach dann shoppen gehen. Auch das haben wir gemacht, aber direkt danach kam schon das erste Problem auf. Die Kippe danach! Nach dem Essen, die eigentlich angenehmste Kippe überhaupt. Ahhh… Jiieper
Frauchen hat mich dann immer ganz lieb versucht abzulenken. Nee, nicht damit 😉 in dem Fall war es shoppen und ihre frechen Sprüche, mit denen sie sich über mein Gemaule lustig gemacht hat und ich mich über Langsamlatscher, im weg rumsteher und einfach mal aus heiterem Himmel stehenbleiber aufgeregt hab.
Wenn der Partner euch unterstützt mit viel Geduld und auch beim Entzug eure Launen erträgt und euch davon ein bisschen ablenken kann, dann ist euch schon viel viel geholfen. Nichts ist schlimmer, als das komplette Gegenteil wenn man durch den Partner noch mehr auf die Palme gebracht wird und vielleicht mit Absicht noch provoziert wird. Versucht euch abzulenken!

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